Informationen Zu Angststörung Von Dr. Schuller-Götzburg

Die Fähigkeit Angst zu haben ist dem Menschen angeboren. Sie sichert das Überleben. Die Übergänge zwischen kleinen Alltagsängsten und Angsterkrankungen sind fließend. Schwere Angststörungen bedürfen einer Therapie. Diese ist notwendig,

  • wenn das Leben den Ängsten angepasst wird und vieles nicht mehr möglich ist, was man gerne machen würde,
  • wenn wegen der Ängste zu viel Alkohol getrunken wird oder zu viele Beruhigungsmittel eingenommen werden,
  • wenn die Ängste zu Depressionen und Suizidgedanken führen,
  • oder wenn deswegen Probleme in Partnerschaft und Beruf bestehen.

Die Entstehung von Angststörungen ist vielschichtig: Belastende Erlebnisse in der Kindheit und im späteren Leben, vor allem Verluste, chronisch belastende und überfordernde Lebenssituationen und genetische Veranlagung spielen eine Rolle.
Mit Hilfe von Psychotherapie und Medikamenten können Patienten wieder zu einer guten Lebensqualität finden. Auch Selbstbehandlung im Sinne von Erkennen der Angst, sich distanzieren, sich ablenken, Vertrauen in den Körper und Verstand führt oft zu einer Besserung der Symptome.