Informationen Zu Burn Out Von Dr. Schuller-Götzburg

Burnout wird in der heutigen Arbeitswelt und ihren Anforderungen häufig diagnostiziert. Der Begriff „Burnout“ wurde 1974 von Dr. Freudenberger geprägt. Er war zeitweise bis zu 18 Stunden am Tag um des Wohl seiner Patienten bemüht und beobachtete bei sich die psychischen und körperlichen Folgen dieser Überlastung:

  • emotionale Erschöpfung
  • Leistungsverfall und „Nicht-mehr-können“
  • Entfremdung von sich selbst, den Angehörigen sowie der Arbeit gegenüber

Zur Entwicklung eines Burnouts bedarf es einer bestimmtem Konstellation:

  • von Arbeitgeberseite: ungenügende Anerkennung, Verlust von Fairness und Respekt, Abwertung, unklare Strukturen
  • von Arbeitnehmerseite: hoher Einsatz, Überengagement,„Nicht-nein-sagen-können“

Hier gilt es, ein richtiges Verhältnis von Leistung und Muße zu finden: ein Drittel des Tages sollte der Arbeit, ein Drittel dem Schlaf und ein Drittel sich selbst, seiner Familie, Freunden, Hobbys und dem Nichtstun gewidmet sein. Oft ist eine Psychotherapie zur Erreichung der richtigen Work-Life Balance nötig – das Verändern alter Verhaltensmuster braucht Zeit und Rückenstärkung. Viele empfinden das Erlernen von Entspannungsübungen als hilfreich. Yoga, Meditation und Achtsamkeitsübungen sind Möglichkeiten, den sorgsamen Umgang mit sich selbst einzuüben.