Informationen Zur Depression Von Dr. Schuller-Götzburg

Zu den depressiven Störungen gehören:

  • einmalige depressive Episoden
  • wiederkehrende depressive Störungen
  • anhaltende depressive Störungen
  • Depression bei manisch-depressiven Störungen
  • reaktive Depression

Allen gemeinsam ist das Auftreten folgender Krankheitszeichen für zumindest 2 Wochen:

  • gedrückte Stimmung
  • Interessenverlust
  • Freudlosigkeit
  • Antriebsmangel

Dazu kommen oft Schlafstörungen, pessimistisches Denken, vermindertes Selbstwertgefühl, Rückzugsverhalten, auch Suizidgedanken.

Depressive Störungen kommen häufig vor, weltweit leiden derzeit mehr als 120 Millionen Menschen daran. Ursächlich kommen genetische und umweltbezogene Faktoren, wie Traumata, ungünstige Entwicklungsbedingungen, langanhaltende Belastungen und Verluste in Betracht. Schützende Faktoren sind gute, tragende Beziehungen, schöne Erlebnisse, sowie ein ausgewogener Lebensstil.

Als Therapie kommt eine psychotherapeutische und medikamentöse Behandlung in Betracht. Psychotherapie und Medikamente schließen sich nicht aus. Oft ermöglicht eine Besserung der Symptome ein besseres Profitieren von der Psychotherapie. Medikamente sind bei mittelgradiger und schwergradiger Depression angezeigt.