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Mit Stimmungsaufhellern können Menschen, die unter depressiven Symptomen leiden, behandelt werden. Stimmungsaufheller beeinflussen den Stoffwechsel des Nervensystems, sie führen zu einer besseren Verfügbarkeit der körpereigenen Überträgersubstanzen (Neurotransmitter). Die Wirkung der Stimmungsaufheller beruht auf der Annahme, dass vor allem der Serotonin und Noradrenalinstoffwechsel aus dem Gleichgewicht geraten ist. Serotonin gilt heute als zentraler „Stimmungsbotenstoff“, Serotonin ist mit dem Gefühl der Gelassenheit, inneren Ruhe und Angstfreiheit verbunden.

Noradrenalin steht in Zusammenhang mit Wachheit und fokussierter Aufmerksamkeit. Dopamin spielt eine wichtige Rolle bei der Aufmerksamkeit für alles Angenehme, Erfreuliche. Es wird bei Lob und Erfolg ausgeschüttet. Stimmungsaufheller machen nicht abhängig und sie verändern die Persönlichkeit nicht. Wird ein Medikament notwendig, ist ein enges Zusammenarbeiten zwischen Arzt und Patient wichtig. Nebenwirkungen und Wirkungen sollen registriert und rückgemeldet werden, die Wirkung entfaltet sich nicht sofort, nach 14 Tagen sollte aber eine erste Bewertung möglich sein.